Schutz vor Diebstahl im Israel Urlaub

Israel ist kein Land mit extremer Kriminalität. Es gibt keinen Grund zur besonderen Besorgnis. Dennoch hat sich die Situation in den letzten Jahren verschlechtert. Es gibt neben den kulturellen, politischen und religiösen Spannungen auch soziale Konflikte in Israel. Die sozialen Bedingungen haben sich für viele in den letzten Jahren verschärft. Es gibt wenige sehr Reiche, die immer reicher werden. Dagegen müssen viele Bürger der Mittelschicht immer mehr arbeiten, um ihren Lebensstandard halten zu können. Mieten und Lebenshaltungskosten steigen, Löhne sinken. Viele Israelis haben mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen. Manche sprechen gar von amerikanischen Verhältnissen. Durch die Zunahme der sozialen Spannungen steigt die Kriminalität im Land. Mehr und Mehr junge Leute finden keinen Job, und einige sehen deshalb in kriminellen Taten einen Ausweg.


Nicht nur in den ärmeren Palästinensergebieten, sondern auch in der Großstadt Tel Aviv kann man als Tourist(in) Opfer eines Taschendiebes oder eine Raubüberfalls werden. Größer geworden ist auch die Beschaffungskriminalität von Drogenabhängigen.

Wertgegenstände sollte man nur dann bei sich tragen, wenn man sie wirklich benötigt, und ansonsten im Hotelsafe abschließen.

Geldbörsen sollten sicher verstaut sein. Teure Fotokameras sollte man nicht offen mit sich herumtragen, sondern in einer sicheren Tasche verstauen. Auch Statussymbole wie Goldschmuck oder teure Uhren sind für eine Reise unpraktisch und sollten zu Hause bleiben. Größere Touristengruppen wirken wie eine Einladung auf Taschendiebe.

Rucksacktouristen haben mitunter keine Wahl, als alles mit sich herum zu tragen. Hierbei sollte man anderen Rucksackreisenden nicht immer blind vertrauen. Es kommt immer wieder vor, dass sich scheinbar gleich gesinnte Rucksackreisende bei anderen bedienen, wenn sie knapp bei Kasse sind.