Fotografieren im Urlaub in Israel

Das Fotografieren historischer und religiöser Gebäude und Monumente ist – zumindest von außen – grundsätzlich erlaubt. Allerdings sollte man bei bestimmten heiligen Stätten vorsichtig sein – besonders im Bereich der Klagemauer und des Felsendom s. Es gibt bestimmte Touristenfotospots, Stellen, von denen man gute Aufnahmen vom Tempelberg usw. machen kann. Wenn man jedoch direkt an der Klagemauer betende Juden fotografiert oder mit der Kamera im Felsendom oder in der Al Aqsa-Moschee herumläuft, kann man Ärger bekommen. Auch in bestimmten muslimischen oder jüdisch-orthodoxen Vierteln oder im Innern von Moscheen und Synagogen sieht man es nicht gern, wenn fotografiert wird. Im Einzelfall schadet es nicht nachzufragen. Oft gibt es auch Hinweisschilder, die auf ein Fotoverbot hinweisen. Manchmal werden am Eingang die Taschen kontrolliert. Fotoapparate müssen dann für die Dauer der Besichtigung am Eingang abgegeben werden.


Menschen sollte man ohnehin nur fotografieren, wenn man sie zuvor um Erlaubnis gefragt hat. Das gebietet die Höflichkeit. Oft freuen sich die Menschen, wenn man Interesse an ihnen zeigt.

Streng verboten ist das Fotografieren und Filmen von militärischen Anlagen. Diese Regel dient der Spionageabwehr. Auch das Fotografieren oder Filmen von politischen Protesten wird nicht gern gesehen – besonders wenn man keinen Presseausweis hat. Auch hier gilt: Wer sich nicht an die Regeln hält, gilt als verdächtig.