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Klima in Israel – Temperaturen und Wetterverhältnisse

Israel liegt in der subtropischen Klima zone. Vom Westen her wird das Land klimatisch vom Mittelmeer beeinflusst, vom Osten her von der Arabischen Wüste. Daher weist der geographische Raum Israels und Palästinas verschiedene Unterstufen von Übergangsklimaten zwischen dem Mediterranen Klima einerseits und dem Wüstenklima andererseits auf. Das Jahr ist von zwei Hauptjahreszeiten geprägt. Es gibt einen warmen und niederschlagsarmen Sommer, der im Süden oft extreme Hitze und Trockenheit mit sich bringt, und eine regenreiche Winterzeit mit verhältnismäßig milden Temperaturen. In den Höhenlagen des Nordens kann es im Winter schneien. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht werden an der Mittelmeerküste durch die Nähe des Meeres abgemildert. In den kontinentaler geprägten südöstlichen Wüstenregionen können heiße Tage auf kalte Nächte folgen und umgekehrt. An einigen Tagen im Jahr kann es zudem extreme heißtrockene Sandstürme (arabisch: el-Chamsin) geben, die aus der Arabischen Wüste im Südwesten kommen. Der Winterregen fällt hauptsächlich in Küstennähe des Mittelmeeres sowie als Steigungsregen in den zentralen und nördlichen Berg- und Hügellandschaften. Dagegen liegen der südliche Jordangraben, die Ostseite der Negev-Wüste, das Tote Meer und das Avara-Tal im Regenschatten. Hier ist Niederschlag extrem selten. Im Norden des Landes wird das Regenwasser auf natürliche Weise in den Süßwasserreservoirs, insbesondere im See Genezareth, gespeichert. Auch die Böden in den baumreicheren Regionen des Nordens können mehr Wasser aufnehmen und halten. Im Süden ist man auf künstliche Bewässerung angewiesen, da dort die Niederschläge zu selten, zu unregelmäßig und zu gering sind. Außerdem fließt das Regenwasser durch die Wadis (trockene Flussbetten) schnell ab und versickert im Wüstenboden oder verdunstet unter der heißen Wüstensonne.

Durchschnittliche Monatstemperaturen (nach Keel/Küchler/Uehlinger, Orte und Landschaften der Bibel, Band I, Geographisch-geschichtliche Landeskunde, Zürich und Göttingen 1984):

 

Tel Aviv

Jerusalem

Januar

13,7

9,7

Februar

14,3

11,6

März

17,2

13,8

April

19,1

17,7

Mai

21,3

21,3

Juni

22,5

23,7

Juli

24,1

24,4

August

24,8

25,0

September

23,6

23,9

Oktober

22,3

21,8

November

18,7

17,2

Dezember

15,2

12,3

Die Durchschnittstemperaturen geben den Mittelwert von Tages- und Nachttemperaturen an. Tatsächlich kann es aber tagsüber sehr heiß und nachts sehr kühl werden. Es kann heiße Sommertage geben, dann steigt das Thermometer zur Mittagszeit auf über 40 Grad, am Toten Meer sogar bis über 45 Grad. Allerdings ist die Hitze im Innland durch die trockene Luft leichter erträglich. In Küstenstädten wie Tel Aviv und Haifa wird dagegen die Sommerhitze oft als schwül empfunden. Im Winter kann es nächtlichen Frost geben. In höheren Lagen können die winterlichen Tagestemperaturen unterhalb des Gefrierpunktes fallen.

Für Rundreisen im Lande sind das Frühjahr und der Herbst als ideale Reisezeit zu empfehlen. Für Badeferien am Mittelmeer ist der Sommer die beste Jahreszeit. In Elat am Roten Meer herrscht das ganze Jahr Badesaison. Hier ist es immer warm und trocken.

Autor dieses Artikels:

M.Hüneburg