Kulturreisen suchen

Früheste Hinreise

...

Späteste Rückreise

...
(?)

Akko – Karawansereien und Bazare

Akko - Khan el-Umdan

Zu jeder orientalischen Altstadt gehören Karawansereien und Bazare. Sie werden auch Khans und Souks (Suqs) genannt. In den Karawansereien fanden Karawanenhändler und ihre Lasttiere Unterkunft und Platz für ihre Waren. In den Bazaren wurde gefeilscht und gehandelt. Heute werden die Bazare gern von Touristen besucht, um das orientalische Flair zu genießen und Souvenirs einzukaufen. Die Karawansereien liegen in der Nähe des Hafens.

Der Weiße Bazar (Suq el-Abijad)

Er ist zwar nicht sehr groß, kaum länger als hundert Meter, dennoch beeindruckt er durch seine von weißen Bögen und Kuppeln überdachte Straße: der Weiße Bazar (Suq el-Abijad). Seine arabisch-türkische Architektur mit den seitlichen Arkaden stammt aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert. Der Souk liegt östlich der Ahmed-Jezzar-Moschee in Richtung Hafen.

Khan el-Shawarda

Wenn man vom Suq el-Abijad nach Süden zum Hafen abbiegt, gelangt man zum Khan el-Shawarda, der nördlichsten Karawanserei in der Altstadt.

Khan el-Afrandschi

Die sogenannte „Franken-Kawanserei“ (Khan el-Afrandschi) war einst als Unterkunft für europäische Handelsleute gedacht, die zumeist mit dem Schiff nach Akko gekommen waren. Sie ist rund vierhundert Jahre alt und somit die älteste erhaltene Karawanserei in Akko.

Khan el-Umdan

Der größte noch erhaltene Khan in Akko und überhaupt in Israel ist die “Karawanserei der Säulen” (Khan el-Umdan) am südlichen Hafen in der Nähe des „Seetors“. Seinen Namen erhielt der Khan el-Umdan aufgrund seiner Architektur mit den schönen, zweistöckigen Arkadengängen. Im Jahre 1784 fertig gestellt, war der Khan el-Umdan ein Bauprojekt des Paschas Ahmed Jezzar, von dem auch die gleichnamige Moschee stammt. Von weither ist der 1906 angefügte hohe Glockenturm sichtbar. Für den Bau der Karawanserei verwendete man zahlreiche Spolien, d.h. Baufragmente, Säulen und behauene Steine älterer verfallener Bauwerke, vornehmlich aus der Kreuzfahrerzeit und der byzantinischen Zeit. Errichtet wurde der Khan auf den Ruinen eines mittelalterlichen Dominikanerklosters.


Video zu Khan El Umdan in Akko - © STERN TOURS


Video zu den Säulen von Khan El Umdan in Akko - © STERN TOURS

Khan el-Shuna

Im südlichen Teil der Altstadt, zwischen dem Khan el-Umdan und der Andreas-Kirche, steht der kleine Khan el-Shuna. Auf dem Weg vom Khan el-Umdan zum Khan el-Shuna befindet sich auch der östliche Eingang zum Templertunnel .

Autor dieses Artikels:

M.Hüneburg