Demonstartionen gegen die ultraorthodoxen Juden
Unter Befürwortung des israelischen Präsidenten, Peres, sind in den vergangenen Tagen tausende Menschen auf die Straße gegangen um gegen die extremen Übergriffe von ultraorthodoxen Juden demonstrieren zu können. Peres sieht es an der Zeit, dass Israel sich endlich gegen die Gewalt von einer Minderheit lossagen muss.
Auslöser für die Demonstrationen ist ein achtjähriges Mädchen, welches auf dem Schulweg von ultraorthodoxen Juden angespuckt worden ist. Die ultraorthodoxen Juden bezichtigten das Mädchen, dass es nicht züchtig genüg gekleidet gewesen sei. Ebenso hatten diese Ultraorthodoxen zahlreiche Polizisten als Nazis beschimpft wie diese versucht haben verschiedene TV – Teams schützen zu wollen.
Darüber hinaus haben die Ultraorthodoxen in einigen sehr religiösen Gebieten dafür gesorgt, dass bestimmte Buslinien über getrennte Sitzplätze für Männer und Frauen verfügen. Ebenso sollten in diesen Gebieten alle Plakate mit Frauen abgenommen werden und Frauen sollte in religiösen Geschäften auch kein Job mehr angeboten werden.
Neben Peres bezieht auch die sozialdemokratische Oppositionsführerin Stellung zu den Demonstrationen: Sie befürworte diese, da in Israel die Frauen schon lange genug ausgegrenzt worden seien und das heute wirklich niemand mehr Recht dazu hätte, einem anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen.
Wie lange die Demonstrationen noch andauern werden ist im Moment noch nicht abzusehen. Schließlich ist die Lage in Beit Schemesch schon seit vielen Jahren katastrophal und eine Einigung scheint nicht in Sicht.