Israel-Reise zum Hüttenfest

Sukkot (Hüttenfest) ist eines der drei Pilgerfeste, zu welchem Juden zu Zeiten des Tempels nach Jerusalem pilgern sollten. Das siebentägige Fest erinnert an den Auszug aus Ägypten und ist zugleich das herbstliche Erntedankfest. Am Ende von Sukkot beten Juden in der ganzen Welt für ausreichend Regen in Israel.

Nach der Zerstörung des Tempels gibt es zwar kein religiöses Gebet mehr, Sukkot nach Jerusalem zu pilgern oder nach Israel zu reisen, ein Urlaub in Israel zum Sukkotfest ist jedoch weiterhin beliebt. Während in Europa zu Sukkot bereits kaltes und regnerisches Wetter vorherrscht, sind die ersten Herbsttage in Israel von recht freundlichen Wettererscheinungen geprägt. In Israel ist es zu Sukkot noch relativ warm und es beginnt meistens erst gegen Ende des Festes zu regnen. Eine der Vorschriften für das Sukkotfest besagt, zumindest einen Teil der Mahlzeiten in der Sukka einzunehmen. Die Sukka ist eine nicht ständig aufgebaut stehende Holzhütte, welche kein festes Dach haben darf und die mit Zweigen geschmückt ist. In Europa frieren die meisten Menschen in der Sukka, während sie in Israel die Temperaturen als angenehm empfinden. Somit bietet sich die Reise nach Israel über Sukkot an.

Schon die Bibel spricht davon, dass zu Sukkot alle Menschen zum Mitfeiern eingeladen werden. Entsprechend ist auch heute jeder Besucher Israels zu Sukkot in einer Synagoge willkommen, unabhängig von seiner Religion. Eine Israel-Reise über das Hüttenfest bietet eine gute Gelegenheit für erste Berührungen mit der jüdisch-religiösen Tradition des Landes.

Kommentar hinzufügen







CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.